Wenn Kinder auf Reisen gehen, gestaltet sich das auch für die Eltern oft abenteuerlustiger, als man es vielleicht erwartet hätte. Vor allem bei einem Urlaub mit Kleinkindern bzw. Babys gibt es zahlreiche Dinge zu beachten. Dennoch ist ein reibungsloser und erholsamer Urlaub für alle Beteiligten möglich. Medizinisches Fachpersonal rät in der Regel dazu, mit dem ersten Urlaub zu warten, bis das Baby mindestens drei Monate alt ist. Auch dann sollte man nicht unbedingt Fernreisen planen. Gegen einen Urlaub mit einer nicht zu langen und beschwerlichen Anreise ist jedoch nichts einzuwenden. Idealerweise passiert Babys erster Urlaub innerhalb der Landesgrenzen – schließlich hat Österreich die unterschiedlichsten Landschaften und Städte zu bieten. Kleinstkinder vor dem ersten Lebensjahr kommen mit großen Temperaturschwankungen, langen Flügen und vor allem auch zweifelhaften hygienischen Bedingungen nicht gut zurecht.

Das gehört zu einem Babyurlaub dazu

Bei einem Urlaub mit dem Baby fällt mindestens das Doppelte an Reisegepäck an. Vor allem gewohnte Gegenstände, Hygienezubehör, Wechselkleidung und Wickelzubehör sollten eingepackt werden. Es kann durchaus vorkommen, dass man am Urlaubsort nicht das bekommt, was man gewohnt ist, was nicht nur das Baby verunsichert. Daher gilt allgemein, dass es besser ist, zu viel als zu wenig mitzunehmen. Eine Inlandsreise mit dem eigenen Fahrzeug empfiehlt sich auch aus diesem Grund. Was auf jeden Fall in das Reisegepäck sollte:

  • alle wichtigen Papiere, gegebenenfalls auch Kinderpass und Impfunterlagen,
  • Fläschchen, eventuelle Babytees und Babynahrung,
  • ausreichend Kleidungsstücke, Wickeltücher, Decken und Windeln,
  • Pflegeprodukte und ein Erste-Hilfe-Set für das Baby.

Wie wird sich das Baby verhalten?

Vor allem junge Eltern mit ihrem ersten Baby fragen sich oft, ob sie im Urlaub nicht überfordert sein werden. Zu Hause spielt sich nach einiger Zeit eine gewisse Routine ein und man hat stets alles zur Hand und kennt sich aus. Im Urlaub hingegen werden alle Familienmitglieder mit Neuem konfrontiert. Wie ein Baby auf Umstellungen reagiert, ist allgemein kaum vorherzusagen. Es hängt sowohl vom Charakter des Babys als auch vom Verhalten der Eltern und von den Gegebenheiten am Urlaubsort ab. Generell lässt sich jedoch feststellen, dass Babys wesentlich einfachere Reisebegleiter darstellen als Kinder. Sie brauchen nicht viel mehr als die Nähe ihrer Eltern, ihre Muttermilch, Ausruhphasen und gewisse klimatische und physische Annehmlichkeiten. Auf dem Arm, in der Tragetasche, im Kinderwagen oder in der Babyautoschale können sie bei allen Unternehmungen dabei sein. Viele Babys werden den Großteil des Urlaubs verschlafen und ihren „normalen Tätigkeiten“ nachgehen. Es kann aber auch vorkommen, dass sie sich von der allgemeinen Unruhe anstecken lassen und ihre Gewohnheiten ändern oder eher weinerlich sind. Eine frühe Urlaubserfahrung kann jedoch hilfreich und prägend sein.

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