Bereits seit Jahren wird die Musikindustrie mit einer maßgeblichen Umwälzung konfrontiert. Immer weniger Konsumenten entscheiden sich dafür, auf klassische Art und Weise einen Tonträger zu erwerben. Derweil gelingt es den Streaming-Diensten, immer mehr mediale Aufmerksamkeit zu erregen. Doch wird sich diese Entwicklung in Zukunft fortsetzen können und welche Auswirkungen hat dies für den Verbraucher?

Keine neue Erfindung

In der Tat handelt es sich bei den bekannten Streaming-Diensten nicht um eine neue Entwicklung. Stattdessen ist es bereits seit vielen Jahren möglich, die Lieblingsmusik auf diese Weise zu beziehen. Apple gelang es, mit iTunes den ersten Schritt in diese Richtung zu gehen. Mit der iTunes Card hatten die Nutzer jedoch nie die Möglichkeit, in unbegrenztem Umfang auf die einzelnen Titel zuzugreifen. Vielmehr mussten diese stets einzeln erworben werden, wodurch deutlich höhere Kosten für den Verbraucher entstanden.

In diesen Tagen dominiert Spotify den Markt der Streaming Dienste. Ohne Play Store Guthaben ist es kostenlos möglich, die App herunterzuladen. Von nun an ist ein monatlicher Betrag zu zahlen, um unbegrenzt auf die Millionen Titel der Plattform zugreifen zu können. Doch sie gehen nicht in den eigenen Besitz über, sondern stehen selbst bei einem Download nur temporär zur Verfügung.

Auswirkungen auf die Musiker

Auch die Musiker selbst müssen sich in diesen Tagen auf den Wandel einstellen. Denn die Marge eines Downloads liegt natürlich auf einem niedrigen Niveau. Somit sank der Verdienst im Vergleich zu einem klassischen Tonträger inzwischen ab. Nur über die Masse an Downloads ist es somit möglich, den eigenen Umsatz zu sichern. Folglich haben Bands einen Vorteil, denen es gelingt, mit ihren Songs ein sehr großes Publikum zu erreichen. Kleine Künstler, die nicht über eine so breite mediale Basis verfügen, auf die sie sich stützen können, blicken in der Folge etwas größeren Schwierigkeiten entgegen.

Musiker selbst müssen sich zudem genau um die rechtlichen Bestimmungen kümmern, die mit dem Verkauf zusammenhängen. Große Agenturen sind in diesen Tagen notwendig, um sich um die Verteilung der Rechte zu kümmern. Denn nur auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, wirtschaftlich sinnvoll am Markt aktiv zu sein.

Gleichsam haben weniger bekannte Künstler die Möglichkeit, die modernen Plattformen als Sprungbrett zu nutzen. Denn es fällt deutlich leichter, Menschen zu einer kostenlosen Hörprobe bei einem Streaming-Dienst zu überzeugen, als sie zum Kauf einer ganzen CD zu überreden.

Musik ist überall verfügbar

Es lässt sich erkennen, wie wichtig es ist, die Musik der eigenen Zielgruppe auf vielen verschiedenen Plattformen zur Verfügung zu stellen. Längst reicht es nicht mehr aus, klassische Tonträger zu verkaufen. Stattdessen ist es von Bedeutung, sich vor allem der jüngeren Zielgruppe über die Streaming-Dienste zu nähern. Diese bieten die Chance, jeden Nutzer eines Smartphones oder Tablets zu erreichen und so die Zielgruppe zu erweitern, die mit der Musik in Kontakt kommt.

Durch die Tatsache, dass Musik in so verschiedenen Formen verkauft werden kann, erweitern sich die Chancen heutzutage auch. Da die Verbraucher in besonderer Weise von dieser Entwicklung profitieren, wird sich wohl auch in Zukunft keine besondere Kehrtwende offenbaren. Vielmehr gehen Experten von einer eindeutigen Verlagerung der Aufmerksamkeit in die Richtung der Streaming Dienste aus. Schließlich sind diese bestens dazu in der Lage, den Anspruch an stetige Verfügbarkeit zu erfüllen, wie ihn die Verbraucher in diesen Tagen haben.

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