In der heutigen Zeit sind kleine elektronische Helfer allgegenwärtig. Die meisten Menschen profitieren täglich von deren Mannigfaltigkeit. Dahinter stecken zum Teil höchst komplexe, technische Strukturen. Ein unverzichtbares Herzstück dabei sind die Leiterplatten. Als deren Fundament bezeichnet man Platinen auf denen elektronische Bauteile über Leiterbahnen miteinander verbunden sind. Die grundlegende Eigenschaft besteht in der mechanischen Befestigung von unterschiedlichen elektronischen Komponenten. Diese exakte Fixierung garantiert am Ende eine zuverlässige Verbindung der elektrischen Bauteile. In dem Zusammenhang fällt häufig der Begriff „Träger“ oder „Trägerfunktion“. Die Platine selbst besteht aus nicht Strom leitendem Material. Häufig verwenden die Hersteller dabei Kunststoff. Das wirkt isolierend und kann faserverstärkt werden. Auf dieses Basismaterial trägt der Hersteller die Leitbahnen auf. Diese werden mittels sogenannter „Ätztechnik“ aus einer dünnen Schicht Kupfer in die Platine geätzt. Kupfer eignet sich für den Einsatz besonders gut, da es Kriechstromfestigkeit und Hochfrequenzeigenschaften besitzt.

Arten von Leiterplatten und deren Funktionsweisen

Für gewöhnlich kommen Standardleiterplatten zum Einsatz. Diese sind so konzipiert, dass sich die leitenden Kupferbahnen auf einer Seite der Platine befinden und die mechanischen Befestigungen der Bauteile auf der anderen Seite. Ein einfaches und bekanntes Beispiel ist die Fernbedienung. Es gibt allerdings Ausnahmen, wie Computer oder Mobiltelefone, wobei die Fertigung auf mehrschichtige Leiterplatten erfolgt. Hierbei klebt der Hersteller in einem speziellen Verfahren mehrere Kupferschichten übereinander, wobei sich bis zu 48 leitende Lagen übereinander platzieren lassen. Bei Computern sind es zwischen vier und acht Lagen, wobei Mobiltelefone mit bis zu zwölf leitenden Schichten bestückt sind. Das verhilft der Industrie dazu, die Nachfrage an immer kleineren und flacheren Geräten zu befriedigen.

Die Leiterplatten-Industrie

Die Bereiche, in denen eine Leiterplatte oder kurz PCB (engl. Printed Circuit Board) Verwendung findet, sind an jedes elektronische Gerät gekoppelt. Sobald verschiedene Bauteile in einem elektronischen Schaltkreis funktionieren sollen, montiert der Hersteller sie auf der Platine und verbindet die Teile auf diese Weise. Daraus resultiert eine besonders hohe Anforderung an Qualität und Zuverlässigkeit. Leiterplatinen dürfen nicht störanfällig sein. In Europa gilt die Leiterplattenindustrie als zuverlässiger Partner. Technisches Know-how, Flexibilität und Europas intakte Infrastruktur garantieren eine effektive Zusammenarbeit. Branchen wie die Automobilelektronik, Datentechnik, Industrieelektronik, Medizintechnik, Telekommunikation und weitere, greifen bei der Produktion auf Leiterplatten aus Europa zurück.

Leiterplatten aus Deutschland

Einer dieser deutschen Leiterplattenhersteller ist die Micro Circuit Technology GmbH. Das Unternehmen stellt das Know-how sowie Hightechressourcen für die Leiterplattenindustrie bereit. Sein Fertigungsprogramm steht auf der Webseite als PDF zum Download zur Verfügung. Micro Circuit arbeitet auftragsbezogen und gewährleistet durch die Poolfertigung auf die Kosten bezogene effiziente Kernproduktion, die sämtliche Seriengrößen umfasst.

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